Der Transport von Waren und Gütern „just-in-time“ hat in den letzten Jahren neue Anforderungen an die Speditions- und Logistikunternehmen gestellt. Immer höhere Transportwerte je Fahrzeug sorgen dafür, dass nicht mehr Gelegenheitstäter, sondern hochprofessionelle Organisationen Fahrzeugdiebstähle ausführen.

Ob auf Straßen, Schienen, zu Wasser oder in der Luft, die Verkehrswege von hochwertigen Transporten müssen beobachtet und gesichert werden. Hier kommt die von CONDOR eingesetzte satellitenunterstützte Überwachung zum Zuge.

Mittels GPS lässt sich der aktuelle Standort von Fahrzeugen, Containern oder Baumaschinen metergenau ermitteln. Vernetzt über die europaweite Leitstellenkooperation EuroTraffic, können Abweichungen von vorbestimmten Routen durch das System festgestellt und in der jeweiligen Landessprache den zuständigen Behörden gemeldet werden. Diebstähle werden somit nicht nur sofort erkannt, sondern auch professionell und unverzüglich verfolgt.

GPS-Geräte ermöglichen über die Verfolgung von Diebstählen weitere Einsatzmöglichkeiten, so z.B. zur Alarmierung bei Überfällen, bei Pannen und sonstigen Unfällen oder auch für den Fall der unberechtigten Tankentleerung („Tanken vom Tank“).

Ob Oldtimer, Baumaschine oder Motorrad, mit einer europaweiten GPS-Überwachung über die CONDOR-Notruf- und Serviceleitstelle reduzieren Sie die Gefahr des dauerhaften Verlustes Ihres Fahrzeugs drastisch. Je nach Ausstattung kann die GPS-Ortung durch die Leitstelle über einen manuellen Aufruf, bei Auslösung eines Detektors (z.B. Innenraummelder eines Fahrzeugs) oder bei Verlassen eines vorher definierten Bewegungsraums (Geofencing) aktiviert werden.

Der CONDOR-Leitstelle werden unverzüglich die aktuellen Standortdaten auf einer skalierbaren Straßenkarte und die Daten zum jeweiligen Fahrzeug angezeigt (Bild, Kennzeichen, Halter etc.). Durch regelmäßige Ortungswiederholung kann das Bewegungsprofil festgestellt werden, so dass den hilfeleistenden Stellen z.B. die Fahrtrichtung auf der Autobahn angegeben werden kann. Über die integrierte Datenbank wird zudem die jeweils nächste Polizeidienststelle angezeigt. Alle Reaktionen können somit unverzüglich erfolgen.

Sofern z.B. im Grenzbereich die national zuständige Polizei nicht rechtzeitig zugreifen kann, ist der Täter bei einem ungebremsten Grenzübertritt über das EuroTraffic-Leitstellennetz dennoch nicht vor Verfolgung sicher, sondern wird nur durch einen anderen, national zuständigen Leitstellenpartner der CONDOR-Gruppe „verfolgt“. Alle erforderlichen Daten inklusive Fahrzeugbeschreibung stehen hierzu dem Kooperationspartner zur Verfügung, ohne Sprach- und sonstige Probleme kann die jeweilige nationale Polizeidienststelle geführt werden.

Das EuroTraffic-Leitstellensystem wird europaweit von führenden Versicherungen empfohlen:   eurotraffic.info

Die Euro Traffic Security Alliance (ETSA24) ist eine europäische Kooperation zwischen ausgewählten, zertifzierten und unabhängigen privaten Alarmempfangsstellen (Notruf- und Serviceleitstellen). Zielsetzung der Kooperation ist die Bündelung von Interessen und Leistungen, um Kunden grenzüberschreitend zu unterstützen. Das ETSA Sicherheits-Netzwerk unterstützt seine Kunden in den Bereichen Alarmintervention, Transport, Track&Trace sowie in der aktiven und passiven Überwachung von Fahrzeugen und Fahrern. Ebenso werden stationäre Sicherheitsdienstleistungen (Bewachung, Transportbegleitungen, Empfangsdienste) grenzüberschreitend angeboten.

Weitere Informationen finden Sie unter eurotraffic.biz bzw. unter etsa24.com.

Häufig übersteigt der Wert der Ladung den Wert des Transportfahrzeugs und der Schaden durch den Stillstand einer Baumaschine den des unerkannt gestohlenen Treibstoffs empfindlich. Für beide Bereiche gibt es Lösungen bei CONDOR.

Ladungssicherung

Vielfach sind es nicht die Fahrzeuge selbst, sondern die zugehörigen Ladungen, die Ziel des Diebstahls sind. Bargeld, Tabak oder Arzneimittel sind dabei ebenso gefährdet wie Mobilfunktelefone, Spielkonsolen oder Wertpapiere, die von A nach B transportiert werden. Immer häufiger werden Fahrzeuge sogar während der Fahrt um ihre Ladung „erleichtert“. Mehr als 8 Mrd. € beträgt der jährliche Schaden aufgrund von Diebstahl auf dem Transportweg. Viele Transporte sind heute dennoch ungesichert und riskieren damit ihren Versicherungsschutz und ihre Kundenreputation. Anerkannt durch diverse Versicherungen ist dagegen die Kombination von mechanischer Sicherung mit Einbruchsdetektion und 24/7 GPS-Überwachung über die CONDOR-Notruf- und Serviceleitstelle sowie die optionale europaweite Intervention über das angeschlossene europäische Partnernetzwerk ETSA24 (www.etsa24.com). 

Tanken vom Tank und Diebstahl von Baumaschinen

Es wird wieder in die Hände gespuckt, doch das Bruttosozialprodukt wird nicht gesteigert, wenn die notwendigen Maschinen am Montag früh nicht laufen, weil über das Wochenende unbemerkt die Tanks aufgeschlagen und der Treibstoff entfernt wurde. Hochprofessionell werden gerade am Wochenende abgestellte Fahrzeuge entleert. Neben fehlendem Treibstoff für die Fortführung der Arbeiten sind oftmals auch Tanks beschädigt und der Boden verunreinigt. Gemeinsam mit dem technischen Partner EuroTraffic hat CONDOR ein System entwickelt, das das unberechtigte Entfernen von Treibstoff frühzeitig erkennt und die CONDOR-Leitstelle alarmiert. Ein „Tanken vom Tank“ wird so frühzeitig erkannt, die Polizei kann unverzüglich zum Tatort geleitet werden und bei Arbeitsbeginn stehen alle Maschinen zur Verfügung.

Wenn es die Täter nicht nur auf den Treibstoff, sondern direkt auf die ganze Baumaschine abgesehen haben, hilft der Einsatz der CONDOR-GPS-Überwachung mit Geofencing auch für die Fälle, in denen die Maschine auf einen Anhänger verladen und abtransportiert wird. Sobald die GPS-Einheit beschädigt wird oder aber einen vorab definierten Sicherheitsraum verlässt, erfolgt die Alarmierung der CONDOR-Leitstelle inklusive der Positionsmeldung. Unverzüglich können Einsatzkräfte einsatztechnisch geführt werden.