Hafenanlagen sind komplexe Gebilde, die vor mannigfaltigen Gefahren z.B. über modernste Gefahrenmeldetechnik oder qualifizierte Kräfte mit Ausbildung an X-Ray-Geräten geschützt werden müssen. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir Konzepte gegen Diebstahl, Terrorismus, Schmuggel und andere Gefährdungen von Container- und Passagierhäfen im Binnen- wie Küstenbereich ebenso wie Konzepte gegen Vandalismus und Diebstahl in Sporthäfen.

Mit der eigenen Online-Schulungssoftware SICOR entlasten wir die Organisation unserer Kunden und reduzieren die Kosten für die vorgeschriebenen Ein- und Unterweisungen gemäß ISPS gegenüber Frontalschulungen um bis zu 75 Prozent.

Maßgeschneiderte Sicherheitslösungen

In die Beratung und Umsetzung bringen wir die Erfahrung aus allen Tätigkeitsbereichen der CONDOR-Gruppe ein. So können wir unseren Kunden umfassende Lösungen inklusive technischer Partnerleistungen „tailormade“ anbieten. Je nach Empfehlung aus der Risikoanalyse kann dies die Überwachung von Hafengebäuden mit modernster Zutritts- und Gefahrenmeldetechnik der CONDOR-Notruf- und -Serviceleitstelle, die Kontrolle des Lieferverkehrs oder auch die Passagier- und Gepäckkontrolle an Kreuzfahrtterminals mittels Röntgenkontrolltechnik (X-Ray-Scanner) sein.

Gefahrenabwehr und Prävention

Die aufgrund der Risikoanalyse erstellten Gefahrenabwehrpläne berücksichtigen Versicherungsvorgaben, Vorgaben aus internationalen Übereinkommen (z.B. SOLAS und ISPS-Code) sowie EU-Richtlinien und nationale Gesetze (z.B. die Hafensicherheitsgesetze der Länder). Wir greifen dabei auf die langjährigen Erfahrungen unserer Consultants wie auch auf die Ausbildungsrichtlinien unserer Akademie zurück (z.B. Ausbildung von Mitarbeitern an der X-Ray-Kontrolltechnik).

Zu den präventiven Maßnahmen zählen weiterhin die Gestellung von Beauftragten für die Gefahrenabwehr von Hafenanlagen (Port Facility Security Officer, PFSO) sowie die Aus- und Fortbildung von Beschäftigten im Bereich der Hafensicherheit.

Im Rahmen des Consultings wie auch über gezielte Trainings und Ausbildungsgänge unserer CONODR-Akademie geben wir Know-how gezielt an unsere Kunden und deren Mitarbeiter weiter. Unsere Trainer und Consultants verfügen über langjährige Erfahrung im Sicherheitsbereich, über die erforderlichen Qualifikationen z.B. als Werkschutzmeister, PFSO, CSO, SSO, DPA, STCW oder Strahlenschutzbeauftragter und über Sachkunde für die Gewährleistung zielgerichteter Beratungen. Eigene Online-Trainingsangebote für die X-Ray Kontrolle (X-BAS) sowie die ISPS-Unterweisung (SICOR) erleichtern die Organisation und Durchführung der regelmäßigen Fortbildungen von Mitarbeitern für unsere Kunden erheblich.

CONDOR als zentraler Ansprechpartner für Sicherheit

Neben Spezialthemen, z.B. im Rahmen der Umsetzung der SOLAS- / ISPS-Kriterien für die jeweilige Hafenanlage, bieten wir Ihnen klassische Risikoanalysen zur Prävention gegen Einbruch, Diebstahl etc. an. Bei komplexen (technischen) Projekten ergänzen uns kompetente Partner aus der IT-Infrastruktur, aus der Kommunikationstechnik (Digitalfunk), aus der Video- und Brandmeldetechnik und anderen Fachbereichen. Auf diese Weise erhalten Sie eine umfassende Beratung unter Beibehaltung von CONDOR als zentralem Ansprechpartner für Ihre Sicherheit.

CONDOR-Akademie für Sicherheit und Service

CONDOR bietet mit seiner Akademie für Sicherheit und Service Ihren Mitarbeitern oder Nachunternehmern ein umfangreiches Schulungs- und Trainingsprogramm für viele Bereiche an, z.B. gemäß § 34 a die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit, zur NSL-Fachkraft, zur LSKK – Luftsicherheitskraft etc. 

Zu den für externe Kunden auch In-house bzw. On-board angebotenen Trainings zählen u.a. der sichere Umgang mit Waffen, die Umsetzung der Best-Management-Practice-Vorgaben der IMO (BMP) oder die Nutzung von Gepäckprüfanlagen (X-Ray) zur Erkennung von gefährlichen Gegenständen. Die beste Technik ist schließlich nur so gut wie der Bediener, der die Bilder in Sekundenschnelle auswerten muss. Zum Training der Bilderkennung beim Einsatz von Gepäckkontrollanlagen bietet CONDOR ein eigenes Online-Trainingsprogramm an, das von verschiedenen Landesbehörden für den Bereich der Luftsicherheit anerkannt ist.

Hafenanlagen sind in der Regel weitläufige und unübersichtliche Areale. Ihr Schutz beginnt mit einer geeigneten Einfriedung. Mauern und Zäune bieten allerdings nur dann einen wirklichen Schutz, wenn der Versuch, sie zu überwinden, zeitnah erkannt wird und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Hierfür können Detektions- und Videoüberwachungssysteme auf die CONDOR-Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet oder die Außenbereiche mit Streifengängern kontrolliert werden.

Modernste Detektor- und Überwachungstechnik

Für die Erkennung möglicher Penetrationsversuche bietet CONDOR gemeinsam mit qualifizierten technischen Partnern modernste Detektortechnik (Infrarot, Laser, Fiberglas) und Videoüberwachungssysteme mit einer Aufschaltung auf die CONDOR-Notruf- und Serviceleitstelle. Mit einem konkreten Bild der Lage vor Ort können die Leitstellenmitarbeiter den vermeintlichen Täter vor Ort über Lautsprecher zum Tatabbruch auffordern, Interventionskräfte aktivieren oder auch ohne weitere Vorprüfung die Polizei informieren.

Selbstverständlich können über die Überwachungssysteme auch andere kriminelle Handlungen entdeckt und verhindert werden, so z.B. die unbefugte Verbringung von Personen oder Waren aus dem Hafengelände heraus. Durch die frühzeitige Detektion von Straftatversuchen wird wertvolle Zeit bis zum Eintreffen hilfeleistender Stellen gewonnen. Somit können mögliche Schäden minimiert werden.

Streifengänger, Wächterkontrollsysteme

Als Alternative oder in Ergänzung zur technischen Sicherung bieten wir mobile Streifengänger (auf Wunsch mit Kfz oder Hund), die die Einfriedung wie auch das Gesamtgelände kontrollieren und die Durchführung der Kontrollen über elektronische Stechstellen dokumentieren (Wächterkontrollsystem).

Damit nur diejenigen in den internen Hafenbereich kommen, die dazu berechtigt sind, werden Fahrzeuge, Ladung und Personen land- wie seeseitig kontrolliert. Hafenanlagen sind eine Drehscheibe des globalen Warenaustauschs. Stetige Zu- und Abgänge von Stückgut, Containern und sonstigen Gütern erfordern einen möglichst reibungslosen Ablauf. Kontrollgenauigkeit und die Einhaltung von dezidierten Vorgaben des ISPS-Codes (International Ship and Port Facility Security Code) bzw. der TAPA (Technology Asset Protection Association) stehen gerade an Ein- und Ausfahrten in regelmäßiger Konkurrenz zu den Interessen einer möglichst kurzen Verweilzeit des An- und Ablieferungsverkehrs.

Egal, ob es um die Besetzung der Ein- und Ausfahrten von Häfen, Flughäfen, Speditionen oder Werksgeländen geht, CONDOR verfügt über langjährige Erfahrung und umfassendes Know-how, damit die Kontrollen Ihrem wirtschaftlichen Erfolg dienen. Folgende Tätigkeiten zählen u.a. zur Ein- und Ausfahrtkontrolle:

  • Abgleich Ladungspapiere, Kennzeichen und Ausweise
  • Zuweisungen von Abstellplätzen
  • Waren-/Ladungskontrolle (personell, mit Spürhunden, Röntgenkontrollen/X-Ray)
  • Personen- und Fahrzeugkontrollen, Einsatz der Online-Qualifikations- und Lieferantenmanagement-Software PEGASUS zur Entlastung der Organisation
  • Fahrereinweisung in die objektspezifischen Regelungen
  • Rangierleistungen (Bahn) für Übergabepunkte

Als Reaktion auf das gestiegene Sicherheitsbedürfnis im Welthandel wurden seitens der IMO (International Maritime Organization) sowohl den Reedereien als auch den Betreibern von See- und Binnenhäfen deutlich schärfere Sicherheitsvorgaben gemacht. Zu diesen Vorgaben zählt auch die Bewachung von Schiffen während des Aufenthalts in Häfen.

CONDOR ist als RSO-Unternehmen (Recognized Security Organisation) zertifiziert und verfügt über speziell ausgebildetes Personal zur Bewachung von Schiffen (u.a. Tauwachen, Zutrittskontrollen) und Liegeplätzen. Betreibergesellschaften, Reeder und Speditionen können bei Entlastung eigener Organisationseinheiten von unseren Kompetenzen hinsichtlich der Einhaltung von EU- / IMO-Vorgaben profitieren.

Neben den Häfen für Fracht- oder Kreuzfahrtschiffe sind wir Partner für die Bewachung von Schiffsanlegeplätzen und Häfen für Sportboote und (Segel-)Yachten. Mit durchgängiger personeller Bewachung, unregelmäßigen Bestreifungen oder modernster Videoüberwachung bieten wir auf der Grundlage der kunden-/hafenindividuellen Risikoanalyse bestmögliche Sicherheitskonzepte inklusive Maßnahmen zum präventiven Brand- und Unfallschutz.

Ausgerüstet mit Überfalltastern und modernster Technik für die Detektion von Einbruchsversuchen, technischen Defekten (Feuer, Wasser) etc. kann die in Schiffen / Booten installierte Gefahrenmeldetechnik vergleichbar einer Immobiliensicherung einen Alarm auslösen, der über GSM-Technik an die CONDOR-Notruf- und Serviceleitstelle übertragen wird. Verbunden mit einem Ortungssystem, werden zugleich die aktuellen Positionsdaten angezeigt, so dass auch bei wechselnden Liegeplätzen eine unverzügliche Intervention sichergestellt ist.