CONDOR Schutz und Sicherheitsdienst

APG will mit Drohnen Stromleitungen digital warten

Dürnrohr/Österreich, 7.11.2018 (AGP) – Österreichs Stromleitungen „go digital“: Drohnen der niederösterreichischen „SmartDigital“ und ihrem deutschen Partner „CONDOR-Group“ sollen künftig Kontrollen des österreichischen Stromnetzes übernehmen; kürzere Überprüfungsintervalle dabei die Versorgungssicherheit von Stromkunden.

Die Austrian Power Grid (APG) betreibt das überregionale Stromnetz in Österreich, das sich auf einer Länge von rund 3.500 Kilometern erstreckt. Diese kritische Infrastruktur muss laufend kontrolliert werden. Die Sicherheitschecks sind zum Teil sehr aufwändig und schwierig, da Stromleitungen oft in unwegsamem Gelände verlaufen. Die APG testet als einer der ersten Übertragungsnetzbetreiber Europas automatisiert fliegende Drohnen.

2018 11 07 APG CONDORHigh Tech-Fluggeräte ermöglichen „digitale Wartung“ von Stromleitungen

Digitale Innovationen werden künftig auch die laufende Sicherheitsüberprüfung von Stromleitungen bestimmen. „Auch der Betrieb eines Stromnetzes ist heutzutage ein High Tech-Business“, sagt Gerhard Christiner, Technikvorstand bei der Austrian Power Grid. „Störungen im Versorgungsnetz kann sich Österreich nicht leisten, denn Unterbrechungen führen auch zu hohen Kosten. Deshalb prüfen wir alle technologischen Innovationen, um die Anlagensicherheit laufend zu erhöhen.“

Hohe Erwartungen: Höhere Netzsicherheit und raschere Fehlerbehebung für den Stromkunden

Ein Stromnetz mit einer Trassenlänge von 3.500 Kilometer in Schuss zu halten, ist sehr zeitintensiv und aufwändig. „Unsere Kollegen vom APG-Leitungstrupp legen jedes Jahr die doppelte Strecke Wien- Moskau zurück, um das APG-Netz auf mögliche Schäden hin zu überprüfen“, sagt Rainer Wagenhofer, Projektleiter für das Multikopter-Projekt der APG. „Die Möglichkeiten, die automatisiert fliegende Drohnen bei der Unterstützung dieser Kontrolltätigkeit bieten, sind enorm. Nach 2 Jahren der Entwicklungsarbeit sind unsere Erwartungen hoch: Wir können unsere Überprüfungsintervalle verkürzen und damit letztlich die Versorgungssicherheit der Stromverbraucher erhöhen.“ Manche Schäden an Stromleitungen sind überhaupt nur aus der Luft erkennbar. „In solchen Fällen ist die Drohne eine große Unterstützung. Sie kann auch bei schlechten Witterungs- und Sichtverhältnissen starten und unseren Experten ein Lagebild über vorliegende Leitungsschäden verschaffen.“ Nicht zu vernachlässigen ist auch der Beitrag, den die High-Tech-Fluggeräte zur Sicherheit der APG-Mitarbeiter leisten können. Denn in vielen Fällen wird künftig der Aufstieg auf Strommasten nicht mehr notwendig sein, um Schäden an Stromleitungen festzustellen.

SmartDigital-Drohnen: Technologie aus Niederösterreich

Kooperationspartner der APG in ihrem Drohnen-Projekt ist das niederösterreichische Unternehmen SmartDigital. Die SmartDigital-Fluggeräte sind High Tech-Drohnen, die in Kooperation mit der deutschen CONDOR-Group speziell für die Anforderungen unter anderem von Stromnetzbetreibern entwickelt wurden. Sie verfügen über spezielle Messgeräte und Kameras, die auf die Wartung von Infrastrukturanlagen mit großen Distanzen ausgerichtet sind. SmartDigital hat gemeinsam mit dem Auftraggeber APG ein eigenes Testverfahren zur Überprüfung von Stromleitungen entwickelt, das bisher europaweit einzigartig ist. Was bisher von Mitarbeitern des APG-Leitungstrupps erledigt werden musste, kann künftig die Drohne übernehmen. Sie liefert hochauflösende Bilder von schadhaften Stellen an Stromleitungen und übermittelt sämtliche Messwerte, die für den Zustand einer Stromleitung relevant sind, wie etwa den Durchhängegrad der Leitung.

Tests sind vielversprechend

Da die Fluggeräte außerhalb der Sichtweite der Piloten unterwegs sind, wurde gemeinsam mit Austro Control ein Testgebiet rund um das Kraftwerk Dürnrohr definiert, in dem die neuartigen VTOL-Drohnen erstmals zum Einsatz gekommen sind. Die Testergebnisse sind vielversprechend. „Mit unserer neuen Technologie können präventive Wartungsarbeiten oder bestehende Mängel wie Defekte an Isolatoren und allen Mastsystemen vollkommen automatisiert ausfindig gemacht und dokumentiert werden“, sagt Alexander Schuster, CEO von SmartDigital. „Unsere Drohnen verfügen über Lasersysteme, spezielle Messkameras, Spektralkameras, Thermalkameras und einige weitere Testsysteme.“ Eine neu entwickelte Systematik macht die erhobenen Messdaten zudem rasch verfüg- und analysierbar. Predictive Analytics – ein speziell entwickeltes Datenanalyseverfahren – ermöglicht es den Experten außerdem, präzise Vorhersagen über erwartbare Schäden an den untersuchten Leitungen zu treffen. Ein Beispiel: Möglich sind etwa Simulationen für die Belastung von Stromleitungen durch Eis- und Schneelast und deren mögliche Auswirkungen im Zeitverlauf.

>> Youtube-Video zum Projekt


Über APG

Die Austrian Power Grid AG ist der unabhängige Übertragungsnetzbetreiber Österreichs und für das österreichische Übertragungsnetz auf der Hochspannungsebene verantwortlich. Das APG- Netz erstreckt sich auf einer Trassenlänge von etwa 3.500 km, welches das Unternehmen mit einem Team von 450 Spezialistinnen und Spezialisten betreibt, instand hält und laufend den steigenden Anforderungen seitens Wirtschaft und Gesellschaft anpasst. Nur ein leistungsfähiges Übertragungsnetz macht es möglich, Strom aus erneuerbaren Energien in die europäische und die österreichische Stromversorgung einzubinden und so die Energiewende zu verwirklichen.
In enger Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern der europäischen Nachbarländer schafft die APG mit einem leistungsfähigen Übertragungsnetz die Grundlage für die Entwicklung eines EU-weit liberalisierten Strommarkts und ist mit dafür verantwortlich, der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft Strom zu marktgerechten Preisen zu sichern.

Über SmartDigital

Smart Digital wurde 2017 gegründet, um die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen voranzutreiben. SmartDigital nutz moderne technische Infrastruktur wie „Artificial Intelligence (AI)“, „Robotic Process Automation (RPA)“ oder „Deep Learning (selbstlernende Software)“ für die Umsetzung dieser automatisierten Geschäftsprozesse. Smart Digital betreibt auch ihre eigene Drohnenflotte (EuroDragons.at). Durch den Einsatz von „Unmanned Aerial Systems“ (UAS/Drohnensysteme) werden viele neue Einsatzmöglichkeiten im Bereich von kritischer Infrastruktur, des Katastrophenschutzes oder der Landwirtschaft geschaffen. Smart Digital transformiert die analogen Geschäftsprozesse in die digitale Welt und bietet mit Drohnenanwendungen ein neues und „umsetzbares“ digitales Produktportfolio.


Ihre Ansprechpartner

Cornelius Toussaint, Geschäftsführender Gesellschafter der CONDOR-Gruppe
Telefon: +49 (0)201 841 53-113 · Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
CONDOR -Gruppe · Ruhrtalstraße 81 · D-45239 Esse

Wohngebietssicherung seit 25 Jahren erfolgreich

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Essen, 12.11.2018 (ct) – CONDOR ist neuer Vertragspartner von Lorenz Technology, Dänemark. Damit verfügt der Essener Schutz- und Sicherheitsdienst über die derzeit modernste, dronenbasierte Security-Lösung auf dem deutschen Markt. Denn die Sicherheitslösung der Dänen bietet insbesondere für den Perimeterschutz und bei Kontrollen von Industriearealen oder Infrastruktureinheiten wie Häfen ein weitreichendes und nachhaltiges "Auge am Himmel": Mit der integrierten AI-Lösung (Aritificial Intelligence) können über den reinen Sicherheitsaspekt hinaus auch kaufmännisch interessante Mehrwerte über den Drohneneinsatz realisiert werden.

Die zur Weltleitmesse "Security" im September 2018 begründete Partnerschaft von CONDOR Schutz- und Sicherheitsdienst und Lorenz Technology bietet eine außergewöhnliche Kombination von Drohnen-Technologie, Software und Cloud gestützter Datenplattform, die Drohnen intelligent, autonom und zu einem „All-in-One“-Datenerfassungssystem werden lässt - ideal für die Perimeter-Security großer Flächen bzw. komplexer Infrastrukturanlagen wie z.B. Häfen, Industriebetriebe oder Flughäfen.

2018 09 Kristian Skaarup Cornelius Tousaint

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CONDOR IMS erneut für bewaffnete Schiffsbewachung zugelassen

Essen, 6.08.2018 (ct) – Mit Bescheid vom 24. Juli hat die zur Essener CONDOR-Gruppe gehörende CONDOR IMS GmbH erneut die Zulassung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa) zur bewaffneten Bewachung von Seeschiffen nach § 31 GewO erhalten. Die Genehmigung erfolgt in Abstimmung mit der Bundespolizei (BPOL), die vor allem die Verfahrensabläufe und die maritimen Anforderungen prüft.

Nur sechs weitere Unternehmen erfüllen bundesweit die hohen Anforderungen von bafa und BPOL zur bewaffneten Bewachung von Seeschiffen, denn die Regelungen des § 31 Gewerbeordnung (GewO) setzen besondere Qualifikationen und organisatorische Prozesse der mit dem bewaffneten maritimen Einsatz betrauten Personen bzw. Unternehmen voraus.

„Wir sind stolz, erneut den hohen Anforderungen von bafa und Bundespolizei gerecht geworden zu sein. Denn in der Bewachungsbranche gibt es für keine andere Dienstleistung eine vergleichbar intensive externe Prüfung der Organisation und Abläufe“, so Cornelius Toussaint, Geschäftsführer der CONDOR-Gruppe. „Mit der erneuten Zulassung dokumentieren wir auch...

Onsite-Qualifikations­management für BASF-Baustelle

Bis zu 450 Fachkräfte frequentieren seit Baubeginn im Februar 2018 täglich die Acetylenanlagen-Baustelle am BASF-Standort Ludwigshafen. Beauftragt mit dem Neubau der Anlage ist die zur Altrad-Gruppe gehörende Hertel Industrieservice GmbH. Für die sichere Qualifikations- und Zeiterfassung sorgt dabei die CONDOR-Gruppe mit dem Onsite-System von Pegasus.

Vom Auftraggeber gefordert war eine lückenlose Nachhaltung aller auf der Baustelle eingesetzten Mitarbeiter einschließlich ihrer Qualifikationen und Anwesenheitszeiten. Nur solche Mitarbeiter, die die erforderlichen Unterweisungen und ärztlichen Untersuchungen nachweisen können, dürfen die Baustelle im Werk Ludwigshafen betreten. Der Neubau der BAASF-Acetylenanlage durch die Hertel Industrieservice GmbH umfasst mehrere Hauptprozessgebäude sowie umfangreiche Lagerflächen und LKW-Verladeanlagen. Um diesen Anforderungen bestmöglich zu entsprechen, hat sich Hertel für die Onsite-Lösung von CONDOR entschieden.

Jeder der in Stoßzeiten bis zu 450 Baustellen-Mitarbeiter erhält bei seiner erstmaligen Registrierung eine Onsite-ID-Card mit Foto und RFID-Chip. Mit diesem persönlichen Befähigungsausweis logt sich der Mitarbeiter täglich an einem von fünf Onsite-Datenterminals ein bzw. aus....

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