Drone Resilience Day in Berlin-Tegel: CONDOR Gruppe zeigt vernetzten Wirkverbund

Berlin/Essen (oa)
Eine Gruppe von Menschen mit aufgespannten Regenschirmen steht vor einem Zelt und hört einem Referenten zu. Am Zelt ist eine Drohne mit dem Namen Songbird sowie ein Gerät zur Identifizierung von Drohnen aufgestellt.

Das Interesse an den Produkten und Dienstleistungen der zur CONDOR Gruppe gehörenden Germandrones, CONDOR IMS, Drone it und Tensar war groß.

Mehrere Herren stehen neben einer Drohne, die wie ein Flugzeugt gestaltet ist. Zwei Herren haben Mikrophone in der Hand, um den Besuchenden Informationen über die Drohne zu vermitteln.

Bei der Demonstration der Drohnen übernahmen der CEO Germandrones, Dr. Klaus Scho (2.v.l.), und Erek Stoisser (3.v.l.), CEO Tensar Systems, die Moderation.

Im Vordergrund des Bildes befindet sich eine Drohne, die auf einer Plane mit dem Logo der Drone it GmbH steh. Im Hintergrund befindet sich ein mannshoher und mit Helium gefüllter Balon, der Heli-Kite genannt wird.

Die zur CONDOR Gruppe gehörende Drone it stellte ihr Leistungsspektrum unter anderem mit dem Heli-Kite zur Drohnen-Detektion dar.

Mehrere Herren befinden sich in einem Gespräch am Ausstellungsstand der CONDOR Gruppe.

Erek Stoisser (1.v.r.), CEO von Tensar Systems, und Joachim Schlechtriem (1.v.l.), CEO von Drone it, im Gespräch mit interessierten Besuchern.

Eine Person spricht zu einer Gruppe von Menschen. Im Hintergrund wird auf einer Leinwand eine Präsentation abgespielt.

Der CEO der CONDOR Gruppe Cornelius Toussaint nutzte die Gelegenheit, um die Besuchenden des Drone Resilience Day auch für Herausforderungen bei der Umsetzung der Schlüsseltechnologien Drohnen- und Drohnen-Abwehr zu sensibilisieren. Die Regulatorik hinke der Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich hinterher.

Der Grundsatz "Getrennt marschieren, gemeinsam schlagen" ist der Kerngedanke der unabhängigen CONDOR Gruppe.

Premiere auf dem Flughafen Berlin-Tegel: Mit dem erstmals vom „Behörden Spiegel“ veranstalteten Drone Resilience Day entstand eine Plattform für den Austausch zwischen Herstellern und Entwicklern von Drohnen und Drohnen-Abwehrsystemen mit Vertretern von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Streitkräften und Betreibern Kritischer Infrastrukturen. Im Mittelpunkt standen praxistaugliche Lösungen für Aufklärung, Lagebilderstellung und Entscheidungsunterstützung unter realitätsnahen Bedingungen.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der gemeinsame Auftritt von Unternehmen der Essener CONDOR Gruppe: Germandrones, CONDOR IMS (International & Maritime Services), Drone it und Tensar Systems zeigten, wie sich unterschiedliche Kompetenzen verbinden lassen. „Wir haben das Zusammenspiel von Drohnen, Sensorik, Kommunikation und digitaler Informationsverarbeitung im Fokus“, betont Cornelius Toussaint, CEO CONDOR Gruppe und CFO Germandrones. „Die einzelnen Unternehmen der Gruppe entwickeln ihre individuellen Kompetenzen aus Hard- und Software, um gemeinsame Lösungen für zivile sowie militärische Kunden anzubieten.“

Am Flughafen Tegel wurde den Teilnehmern von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr etc. ein Teil der Leistungspalette im Zusammenspiel gezeigt. Automatisierte Drohnendetektion, KI-unterstützte Luft-Bodenaufklärung mit dem in Deutschland entwickelten und produzierten Songbird bis hin zur FPV-Drohne aus dem „Deutsch-Ukrainischen Joint-Venture“ zeigten eindrucksvoll die Möglichkeiten der Unternehmensgruppe. Weder Wind noch Regen konnten die Leistungsfähigkeit des Songbirds oder des für Dauereinsätze, etwa bei Volksfesten und anderen Großveranstaltungen, nutzbaren sowie mit Drohnen-Detektion und Hochleistungskamera ausgestattetem Heli-Kites beeinträchtigen.  

Besonderen Wert legt die Unternehmensgruppe dabei auf die weitreichende Nutzung von europäischer Technologie, dem Austausch mit den Einsatzkräften von Feuerwehren, Polizei und Bundeswehr sowie einsatzerfahrenen ukrainischen Soldaten. Als Teil der CONDOR Gruppe profitieren die „Drohnen-Unternehmen“ zudem vom Blickwinkel auf die zivilen Anforderungen, etwa zur Unterstützung Kritischer Infrastrukturen, dem Werkschutz oder der Veranstaltungssicherheit. 

Das Verständnis für gemeinsame Lösungen zeigt sich beispielsweise an der gemeinsamen DroneIntelligence Plattform zur Steuerung der Drohnen, der KI-Lösung zur Unterstützung von Interceptor- und Aufklärungspiloten sowie der Möglichkeit zur Datenfusion für echtzeittaugliche Lagebilder. „Dabei wird die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einheiten von Produkt zu Produkt intensiver“, so Cornelius Toussaint mit dem Ausblick auf die aktuell in der Entwicklung befindlichen weiteren Drohnen der Gruppe. Diese beinhaltet sowohl Aufklärungskopter für Werkschutz, Polizei und Feuerwehr als auch Transport- und Rescue-Drohnen mit Abfluggewichten von mehr als 700 kg. 

Darüber hinaus bot die Veranstaltung mit ergänzenden Vorträgen der ausstellenden Unternehmen sowie Vertretern von Bundeswehr, Polizei und Forschung zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Dialog. Das große Interesse der Teilnehmer unterstrich die wachsende Bedeutung interoperabler Lösungen, die sich in bestehende Strukturen integrieren lassen und unterschiedliche Akteure miteinander verbinden. „Der Drone Resilience Day machte aus unserer Sicht deutlich, dass moderne Einsatzkonzepte nicht allein von einzelnen Technologien leben, sondern von ihrer Fähigkeit zur Vernetzung“, ist Cornelius Toussaint überzeugt. Unbemannte Systeme werden in der Luft, zu Land oder im Wasser zukünftig noch mehr operative Aufgaben zur Unterstützung übernehmen und zugleich neue Aufgaben für Detektion und Abwehr generieren. Der gemeinsame Auftritt von Germandrones, CONDOR IMS, Drone it und Tensar Systems zeigte eindrucksvoll, das Kooperation und Innovation im unabhängigen Mittelstand zukunftsfähige Lösungen für Behörden und Sicherheitsorganisationen ermöglicht.

Ansprechpartner:

Oliver Arning
Leiter Unternehmenskommunikation

Ruhrtalstraße 81
45239 Essen

0201 / 84 153-113
0201 / 84 153-151

www.condor-sicherheit.de

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