Netzwerk Zukunft MEO trifft Sicherheitswirtschaft

Essen (oa)
Viele Menschen stehen an Stehtischen in einer Halle und hören einer Person zu, die einen Vortrag mit Präsentation hält.

Das 5. Netzwerktreffen Zukunft MEO stand im Zeichen des digitalen Wandels am Beispiel der Sicherheitswirtschaft. Für den Austausch bot die CONDOR-Gruppe den Rahmen.

Ein Mann redet zu einer Gruppe von Menschen. Im Hintergrund stehen zwei Aufsteller, auch einem ist der Schriftzug CONDOR zu erkennen. Der andere Aufsteller hat zwei Logos von der IHK und einen Spruch: "Unternehmen gestalten Zukunft."

Cornelius Toussaint bot den Teilnehmenden des Netzwerks Zukunft MEO unerwartete Einblicke in die Nutzung von Drohnen im Rahmen der Sicherheitswirtschaft. Dabei betonte er, dass Drohnen Chancen und Risiken in sich bergen, die es grundsätzlich in modernen Sicherheitskonzepten zu bedenken gilt.

Mehrere Menschen stehen zusammen und sprechen miteinander.

Mit Johannes Toussaint (Bildmitte) nahm die dritte Generation des Familienunternehmens an der Netzwerkveranstaltung teil und führte angeregte Gespräche mit den Teilnehmenden.

Ein Mann spricht zu einer Gruppe von menschen.

Uwe Gerstenberg betonte, dass die aktuelle sicherheitspolitische Lage nicht vorübergehend sei. Vielmehr müsse mit einer Zuspitzung gerechnet werden.

Ein Mann spricht zu einer Gruppe von Menschen.

Das neue Arbeitsfeld „Sicherheit und Verteidigung“ wird künftig Wissen aus der Wehrpflichtzeit reaktivieren, so Marc Meckle beim Netzwerktreffen.

In Zeiten fortschreitender Cyberbedrohungen und Künstlicher Intelligenz ist persönliches Netzwerken vertrauensbildend.

In der Hauptverwaltung der inhabergeführten CONDOR-Gruppe in Essen-Werden fand Ende Juni das 5. Netzwerktreffen Zukunft MEO der IHK Mülheim, Essen und Oberhausen statt. Das von Simone Stachelhaus und Stefanie Mühlenbeck betreute Veranstaltungsformat zielt darauf ab, Fach- und Führungskräften spezifische Zukunftsthemen näherzubringen – mit Raum für Diskussion, Austausch und persönliches Netzwerken. Im Zentrum diesmal: “Sicherheit im digitalen Wandel”.

Gastgeber Cornelius Toussaint, geschäftsführender Gesellschafter der CONDOR-Gruppe und BDSW-Vizepräsident, ging in seinem Eingangsstatement auf die Chancen und Risiken moderner Technologien ein – insbesondere auf Künstliche Intelligenz (KI) und Drohnentechnologie. Als Entwickler und Hersteller von Drohnen mit über zwölf Jahren Erfahrung betonte er: „Ein holistisches Sicherheitskonzept muss auch die Bedrohung aus der dritten Dimension abdecken.“ Die wachsende Drohnenaktivität im Umfeld Kritischer Infrastrukturen – gerade seit Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine – zeige den Handlungsbedarf auch in Deutschland, nicht nur für die Cyber-Sicherheit. Nachholbedarf sieht Toussaint im Bereich Drohnen-Awareness und Sicherheitsmanagement für die deutsche Wirtschaft.

Den zunehmenden Einfluss digitaler Täuschungen unterstrich auch Uwe Gerstenberg, geschäftsführender Gesellschafter der consulting plus Holding & Future Safe House. In seinem Vortrag „Sicherheit in bewegten Zeiten: Was wir wissen müssen“ machte er deutlich, dass Sicherheitsvorsorge längst nicht mehr allein staatliche Aufgabe ist: „Die Verantwortung liegt auch bei Unternehmen und Bürgern.“ Er bestätigte zugleich die Relevanz der zuvor genannten Gefahren durch KI und Drohnentechnologie.

Auch die IHK selbst rückt sicherheitspolitische Themen wieder stärker in den Fokus. Marc Meckle, stellvertretender Geschäftsfeldleiter Branchen & International, stellte das neue Arbeitsfeld „Sicherheit und Verteidigung“ vor, das er künftig gemeinsam mit Stefanie Mühlenbeck betreuen wird. Er erinnerte daran, dass die IHKs zu Zeiten der Wehrpflicht auch Ansprechpartner der Unternehmen für das Continuity Management im Krisen- und Kriegsfall waren. Dieses Wissen und die damit verbundenen Kompetenzen müssen nun reaktiviert werden.

Mit einem praxisnahen Blick auf die unternehmerische Ebene ergänzte Sebastian Otten von der Garandus Holding GmbH das Programm. Unter dem Titel „Sicherheitsstrategien der Zukunft“ beleuchtete er, wie Unternehmen sich durch Qualifikation und Krisenmanagement auf neue Bedrohungslagen einstellen können.

Abschließend boten Daniela Mohr und Caroline Spönemann getreu dem Motto „Aus dem Netzwerk für das Netzwerk“ den Anwesenden Informationen zum Programm „Gemeinsam wachsen: Mit kleinen Schritten zum großen Ziel“ an. Interessierte Unternehmen werden über einen Zeitraum von sechs Monaten begleitet, Lösungen für teaminterne Herausforderungen zu erarbeiten – ein weiterer Baustein für Resilienz.

Das Netzwerktreffen klang mit offenen Gesprächen und intensivem Austausch in entspannter Atmosphäre aus. In einer Zeit wachsender digitaler Risiken gewinnt das persönliche Gespräch – darin waren sich alle einig – wieder an strategischer Bedeutung.

Ansprechpartner:

Oliver Arning
Leiter Unternehmenskommunikation

Ruhrtalstraße 81
45239 Essen

0201 / 84 153-113
0201 / 84 153-151

www.condor-sicherheit.de

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