Zehn Jahre Einsatz für sichere Gleisbaustellen

Essen (fj)
Zwei Personen stehen auf dem Übungsgleis in der Halle der CONDOR Technik und halten gemeinsam eine Urkunde zum zehnjährigen Dienstjubiläum. Rund um das Gleis sind verschiedene Geräte der Gleisbaustellensicherung aufgebaut, darunter Warnleuchten, eine rot-weiße Signaltafel und weitere technische Anlagen. Im Hintergrund zeigt eine großformatige Fotowand einen Zug auf einer von Bäumen gesäumten Bahnstrecke.

Inmitten der Sicherungstechnik, deren Einsatz und Ausbau Peter Kingl seit zehn Jahren mitgestaltet: Cornelius Toussaint (l.), geschäftsführender Gesellschafter der CONDOR Gruppe, überreicht die Jubiläumsurkunde auf dem Übungsgleis der CONDOR Technik.

Seit zehn Jahren ist Peter Kingl für die CONDOR Technik tätig.

In dieser Zeit hat er nicht nur seinen eigenen Verantwortungsbereich kontinuierlich weiterentwickelt, sondern auch die technologische Entwicklung des Unternehmens entscheidend mitgeprägt. Anlässlich seines Firmenjubiläums würdigt die CONDOR Gruppe seinen langjährigen Einsatz für sichere Gleisbaustellen und innovative Sicherungstechnik.

Peter Kingl kam 2016 als Projektmanager zur CONDOR Technik und übernahm wenige Jahre später die Verantwortung als Teamleiter. Gemeinsam mit Thomas Samolak entwickelte er Strukturen und Abläufe weiter. Dazu gehört die Neuorganisation von Lage, Logistik und Instandhaltung sowie die Weiterentwicklung der Festen Absperrung, mobilem Lärmschutz und Signalisierung. Damit schufen sie eine Grundlage, um das technische Portfolio der CONDOR Technik schrittweise auszubauen.

„Peter Kingl verbindet jahrzehntelange praktische Erfahrung im Bahnbereich mit dem Anspruch, technische Lösungen immer weiterzuentwickeln“, erklärt Cornelius Toussaint, geschäftsführender Gesellschafter der CONDOR Gruppe. „Mit seiner Verlässlichkeit, seiner Ausdauer und seinem genauen Blick für die Anforderungen aller Stakeholder von Gleisbaustellen hat er wesentlich zur positiven Entwicklung der CONDOR Technik beigetragen.“

Zur Sicherheit von Gleisbaustellen gehört auch die Regelung von Bahnübergängen im Baustellenbereich. Mit dem Technischen Hilfsmittels für Bahnübergangsposten, kurz TH-BÜP, bietet CONDOR Technik eine technische Lösung an, die für Autofahrer und Fußgänger auf den ersten Blick kaum von einem Regelbahnübergang mit Schranken und Lichtsignal zu unterscheiden ist. Gegenüber sonstigen Lösungen mit Absperrbändern reduziert die TH-BÜP Technik auch die Gefährdung durch Straßen- und Schienenverkehr für die Bahnübergangsposten. So tragen sie zur sicheren Modernisierung der Schieneninfrastruktur und zur Stärkung des klimafreundlichen Verkehrsträgers Schiene bei. Der Bestand von TH-BÜP inklusive Zusatzmaterial ermöglicht den Einsatz auch für größere Maßnahmen im Bundesgebiet, das Team von Peter Kingl liefert dazu im Komplettservice, also von der Planung über die Installation bis zum Abbau nach Ende der Bauphase.

Parallel zum TH-BÜP trieb Kingl die Entwicklung der eigenen patentierten Festen Absperrung und der Signale voran. Allein die Zulassung der Festen Absperrung dauerte rund zwei Jahre. Auf zahlreiche eigene Erprobungen folgten umfangreiche Prüfungen durch die DB-Systemtechnik. „Ich sehe besonders gerne, was ich getan habe“, sagt Kingl. „Das beginnt bei einer sauberen und gut organisierten Halle, reicht über die Installation unserer Technologien bis hin zu einem erfolgreich abgeschlossenen Prüf- oder Freigabeprozess für neue und weiterentwickelte Produkte.“

Kingls beruflicher Weg ist seit Jahrzehnten eng mit Bau, Bahn und Technik verbunden. Nach einer Ausbildung im Bauwesen arbeitete er unter anderem als Fahrer bei der Berliner U-Bahn und im Bereich automatischer Warnsysteme. Dort führte ihn sein Weg vom Monteur über die technische Leitung und die Leitung von Forschung und Entwicklung bis in die Geschäftsführung eines Unternehmens für Sicherungstechnik. Diese Erfahrung bringt er seit zehn Jahren in die Entwicklung von praxistauglichen Lösungen für die CONDOR Technik ein.

Was ihn bis heute antreibt, fasst Kingl knapp zusammen: „Ich arbeite einfach gerne.“ Für ihn bedeutet Weiterentwicklung, bewährte Lösungen an neue Anforderungen anzupassen und zugleich offen für neue Technologien zu bleiben. Gemeinsam mit LB Foster erprobt die CONDOR Technik Lösungen für die Schienenflankenschmierung und die Freimeldung von Bahnübergängen mittels LiDAR. Mit Dual Inventive arbeitet das Unternehmen an einer technischen Lösung im Bereich der Weichensteuerung zum Einsatz während der Bauphasen und als Rückfallebene für technische Ausfälle. „Wir müssen uns kontinuierlich weiterentwickeln. Wenn bestehende Themen und Projekte zurückgehen, brauchen wir neue Lösungen, damit es auch in Zukunft weitergeht.“

„Die Entwicklung von Sicherungstechnik erfordert praktische Erfahrung, Beharrlichkeit und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen“, betont Toussaint. „Peter Kingl bringt diese Eigenschaften mit. Sein Jubiläum zeigt zugleich, welchen Wert langjährige Erfahrung für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens hat. Wir danken ihm für zehn Jahre engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Entwicklungen.“

 

Ansprechpartner:

Oliver Arning
Leiter Unternehmenskommunikation

Ruhrtalstraße 81
45239 Essen

0201 / 84 153-113
0201 / 84 153-151

www.condor-sicherheit.de

 

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